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Robert Burkhardt im Interview zum Umzug der VELOBerlin
2017-08-24 10:50

Robert, die VELOBerlin wird ab 2018 auf dem ehemaligen Gelände des Flughafens Tempelhof stattfinden. Wieso dieser Umzug?

Wir hatten sieben schöne Jahre auf dem Messegelände unterm Funkturm. Aber die Welt rund ums Fahrrad hat sich verändert, ist unter anderem deutlich urbaner und stylischer geworden.  Wir haben auf diese Entwicklungen reagiert und uns im urbanen Zentrum von Berlin nach einer Alternative umgeschaut. Der Flughafen war von Anfang an unser Favorit. Wir sind froh, dass es geklappt hat und wir ab 2018 die VELOBerlin in dieser einzigartigen Location veranstalten können.

Was macht die Location so einzigartig?

Viel geschichtsträchtiger und trotzdem zeitgemäß kann eine Location gar nicht sein. Als Tor zur Welt, vor allem in der Zeit der Luftbrücke, ist der Flughafen weltberühmt und nach seiner Schließung hat sich hier etwas Großartiges für alle Berlinerinnen und Berlinern entwickelt. Auf einem riesigen Areal kann man jede erdenkliche Art der Freizeitgestaltung ausüben. Radfahren und Tempelhofer Feld, das kann man in Berlin in einem Atemzug nennen.

Wo wird die VELOBerlin denn genau stattfinden? Das Gelände ist ja riesengroß.

Geplant sind die beiden Hangars 5 und 6 sowie die Hälfte des überdachten Vorfeldes. Aber dieses Gelände ermöglicht zahllos viele Varianten. Das macht es einfach  unglaublich spannend und bietet ideale Voraussetzungen für die VELOBerlin.

Gibt es noch andere Veränderung als den Location-Wechsel?

Ja, die gibt es. Wir haben unsere Veranstaltungen genau analysiert. Wir machen wirklich einen sehr guten Job, aber die Fahrradwelt entwickelt sich und man muss immer flexibel sein und sich den Veränderungen anpassen. Deswegen haben wir entschieden, das Konzept der VELOSerie, also der VELOBerlin, VELOHamburg und VELOFrankfurt etwas anzupassen. Wir wollen eine größere Zielgruppe ansprechen und noch mehr Fahrradfans und Fahrradmarken ein Zuhause bieten. Unser Ziel ist es, die VELOSerie zu den Fahrradfestivals der Republik zu machen. Das ist natürlich nur möglich, weil wir mit der Messe Friedrichhafen für die VELOBerlin, der DuMont-Mediengruppe für die VELOHamburg und den Frankfurter Societäts-Medien für die VELOFrankfurt unglaublich starke und verlässliche Partner an unserer Seite haben.

Das heißt genau?

Wir haben unsere Areas etwas anders gewichtet. Neben der urbanen Mobilität, die für uns immer noch eine wichtige Rolle spielt, möchten wir auch die Bereiche Lifestyle und Performance ausbauen. Da waren wir bisher nicht so stark aufgestellt. Aber auch bei uns im Unternehmen gab es einige Änderungen. Wir haben nun Projektleiterinnen, die aus der sportlichen Ecke kommen und sehr glaubhaft genau ihre Themen bespielen können.  Und da meine Verbindungen auch eher im Lifestyle und Rennradbereich liegen, war eine Justierung der Ausrichtung folgerichtig. Trotzdem werden die VELOS weiterhin auch diejenigen glücklich machen, die bisher jedes Jahr gerne zu uns gekommen sind.

Was habt ihr sonst noch vor?

Wir wollen die Veranstaltungen noch mehr zu einem Event für die ganze Familie machen. Neben den Neuigkeiten der Fahrradbranche und unserer Spezialisierung in den Themen urbane und umweltfreundliche Mobilität, dem guten Kontakt zu Politik, Wirtschaft und Verbänden, können sich die Besucher auch auf tolle Side-Events freuen. Da sind wir bereits in intensiver Planung und wir werden nach und nach mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen. Und wir werden nach starken Partnern suchen, die Lust haben, sich bei uns zu engagieren. Das positiv besetzte  Thema Fahrrad in Kombination mit unseren tollen Events bietet viele Möglichkeiten für Unternehmen, Mehrwerte für Mitarbeiter, Kunden und Partner zu schaffen.

Mit der VELOBerlin, VELOHamburg, VELOFrankfurt, der f.re.e München und der DRAUSSEN in Bremen organisiert ihr bereits fünf große Fahrrad-Veranstaltungen. Wo geht die Reise mit Velokonzept hin?

Wir haben ein tolles Team mit großem Know-How und mit Ulrike Saade eine Geschäftsführerin, die ich gerne als Fahrrad-Ikone bezeichne. Das sind natürlich ideale Voraussetzungen, um tolle Projekte umzusetzen und zu realisieren. Aber natürlich wollen wir uns auch weiterentwickeln und uns neue Geschäftsfelder erschließen. Das Thema Fahrrad ist zu einem zentralen Faktor unserer Gesellschaft geworden. Da gibt es viele Ansatzpunkte, wo wir unser Wissen einbringen können. Da sind wir dran und werden in Kürze auch konkret neue Wege beschreiten.

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